Da ich mich nach wie vor nicht sonderlich fuer Fussball interessiere, erkundete ich anstelle des Stadions lieber das Umland. Am Sonntag brach ich daher zu fruehmorgentlicher Stunde (7.00) zu einer gefuehrten Wandertour in die nahegelegene Sierra auf, die allerdings eher wie die schottischen Highlands anmutet. Wie sich herausstellte, war ich der einzige auslaendische Tourist in der Gruppe, alle anderen Mitwanderer waren gestresste Grossstaedter auf Wochenendausflug. Die Gruppe war ausgesprochen nett, auch wenn ich aufgrund des starken lokalen Dialekts die meiste Zeit ueber nix verstand.





Nach zwei weiteren, geruhsameren Tagen in Córdoba gings dann weiter nach Mendoza. Mendoza liegt idyllisch am Fusse der Anden und ist die argentinische Weinhauptstadt - 70% des argentinischen Weins werden hier produziert. Dementsprechend war es nur folgerichtig, erst einmal eine gediegene Fahrradtour zu den lokalen Weinguetern zu unternehmen und sich standesgemaess verkoestigen zu lassen.



Gestern sind meine momentane Reisegefaehrtin Sonya (aus USA) und ich dann zu einer Expedition zum Aconcagua, dem hoechsten Gipfel ausserhalb des Himalaya, aufgebrochen. Der Aconcagua ist knapp 7.000 Meter hoch - etwas zu viel fuer eine schnelle Besteigung... Allerdings war auch das Wandern an dessen Fusse in ca. 3.500 Metern schon alle Strapazen wert, denn die Aussicht ist gigantisch. Und strapazioes war es wirklich, denn die Luft ist auch in dieser Hoehe schon ziemlich duenn.



Heute Abend geht es dann weiter nach Bariloche, meiner voraussichtlich letzten Station in Argentinien.
Bis bald!
verkoestigen? vollaufen lassen musst Du Dich! By the way: Mit Hut ist Gut, ohne Mütze ist Grütze...
AntwortenLöschen